Schon bei meinen Vorlesungen an der MDH musste ich feststellen, dass Second Life für junge Leute zwischen 18 und 28 keinen anhaltenden Reiz ausübt. Ganz anders bei Leuten jenseits der 30. Meine Erklärung damals: Junge Leute leben schnell und transaktionsbasiert - viel und schnell. Das zeigt sich auch in ihrem Kommunikationsverhalten: SMS und Chat. Ab 30 leben Menschen eher beziehungsorientiert: Häusle bauen, Werte schaffen. Wer in der Lage ist, sich selbst im ersten Leben Ziele zu setzen, der wird sich auch in Second Life seinen Weg finden.
In die gleiche Kerbe schlägt Feldspar Epstein mit dem Artikel Students vs Second Life. Der Autor nennt auch noch einen weitern Punkt: Einen Generationenkonflikt.
1. Second Life is primarily filled with Generation X’ers,
unintentionally creating a socially unwelcoming environment for
Millennials;
2. Generation X’ers know how to play in the freeform manner that
Second Life requires, whereas Millennials typically do not display that
skill.
Dies stellt eine besondere Herausforderung aber auch Chance für Lehrer dar, die Second Life als Lern- und Lehrumgebung nutzen wollen und dabei vor der Herausforderung stehen die Studenten zu motivieren.
Links:
>> Students vs Second Life
>> Second Life's generation gap