"Wie komme ich an Geld" ist wohl die Frage, die sich Neumitglieder
in Second Life nach einiger Zeit ganz automatisch stellen. Viele
versuchen durch Campen (z.B. bei T-Online)
an Linden Dollar zu kommen. Das ist aber sehr unattraktiv, denn es
kostet viel Zeit und man erhält oft nur 10 bist 40 Linden Dollar pro
Stunde. Das entspricht nur wenigen Eurocent.
"Wenn Avatare keine
Linden Dollar haben, dann liegt das nicht daran,
dass die Spieler arm ist.", sagt Stefan Weiß, Geschäftsführer von
in-world professionals. "Der von Linden Labs angebotene Weg, Linden Dollar
mit einer Kreditkarte
oder einem Paypal Account zu kaufen ist Vielen einfach zu langwierig.
Zudem hat nicht jeder eine Kreditkarte".
Ein neuer Dienst von in-world professionals bietet hier Abhilfe: Der TeleLinden Cash Service
sind Geldautomaten, die den Spielern 200 Linden Dollar auszahlen,
wenn diese bei einer kostenpflichtigen 0137-Nummer anrufen und dafür einen 1
Euro aus dem Festnetz bezahlen. Das geht schnell, einfach und im Gegensatz zu
allen anderen Methoden auch anonym.
Betrieber von Shops und Einkaufszentren, die die Automaten bei sich aufstellen,
profitieren sogar in zweifacher Hinsicht: Die Avatare können sich für
Spontankäufe mit Geld versorgen und der Aufsteller erhält sogar für
neugewonnene TeleLinden Kunden Provisionen.
Der
Dienst wird zunächst nur für Deutschland und nur für Pay-By-Call
angeboten. Es wird aber auch schon mit Paymentanbietern in USA, Frankreich und Brasilien verhandelt.
Links:
>> TeleLinden Cash Service
>> Second Life Agentur in-world professionals
Stefan Weiß