2005 ist das Jahr der Paradigmenwechsel in vielen Unternehmen. Vielleicht liegt es am geänderten Weltbild der nachwachsenden Führungskräfte oder auch an der Tatsache, dass die alten Rezepte offensichtlich nicht länger geeignet sind, die Wirtschaft aus der Krise zu führen.
Personalvorstand und CIO hatten entgegen Ihrer einflussreich und
wichtig klingenen Berufsbezeichnung nur wenig mitzureden, wenn es um
Strategie auf Unternehmensebene ging. In der Regel haben Sie auf
operativer Ebene umzusetzen, was an Strategie vorgegeben wird.
Doch
auf der Suche nach bislang ungenutzten Potentialen scheinen sich die
Verhältnisse zu ändern. Abteilungen, die zumeist nur als Kostenstelle
und bestenfalls als Supportfunktion gesehen wurden, werden allmählich
zur strategischen Ressource, zum Wettbewerbsvorteil.
Anfang des Jahres schrieb das CIO Magazin darüber, dass CIOs inzwischen im Top-Management angekommen sind, und nun berichtet (ausgerechnet) HBS Working Knowledge über die veränderte Rolle der Personalabteilung: HR's New Mandate: Be a Strategic Player.
Dann werden wir es hoffentlich auch noch erleben, dass man Wissensmanagement beim Namen nennen darf, denn derzeit gilt noch ...
In
all but the most enlightened organizations, labeling a project a
Knowledge Management initiative is asking for trouble. (Debra Anderson,
CIO Novell in cio.com)
Stefan Weiß, FUTURELAB