In fast jedem größeren Museum kann man sich für ein paar Euro einen tragbaren Rekorder und einen Kopfhörer ausleihen um dann von der Stimme auf dem Band durch die Ausstellung geführt zu werden. Das ist flexibel, da man nicht auf den Beginn der nächsten Führung warten muss, das Band passt sich der persönlichen Geschwindigkeit an und man hat nicht bei jedem Bild eine Menschentraube vor sich.
In New York, Boston und Washington DC kann man sich als Tourist seit einiger Zeit von seinem Handy durch die Straßen führen lassen. Das Prinzip ist das gleiche und die Kosten überschaubar.
Die Firma
Talking Street, die die Stadtrundgänge per Handy anbietet, hat sich zusätzlich etwas besonderes ausgedacht: Die abwechslungsreichen Texte werden von berühmten US-Schauspielern und US-Fernsehgrößen gesprochen. Laut
ZDNet ist geplant, das Angebot in Kürze mit Fotos und Filmen zu erweitern:
Wer ein Multimediahandy hat, dem wird Talking Street
zukünftig auch Videoclips von Straßenszenen von vor 60 Jahren
zuschicken. Kronby verspricht: "Man steht auf dem Times Square, und auf
dem Telefondisplay erscheint Frank Sinatra am Piano und singt ,New
York, New York‘."