Das
klassische Brainstorming ist eine Standardtechnik um Ideen zu finden. Sie wird heute typischerweise
leicht modifiziert im Rahmen eines mehrstufigen Problemlösungsprozesses (z.B.
CPS oder
Synectics) eingesetzt.
Brainstorming geht von der Annahme "quantity breeds quality" aus. Eine Session muss dennoch nicht länger als 10 Minuten dauern um erfolgreich zu sein. Entscheidend ist, dass die vier Regeln beachtet werden:
- Kritik oder abfällige Bemerkungen sind verboten
- Jede Idee ist willkommen - und sei sie noch so verrückt
- Die Menge macht's - je mehr Ideen, um so besser
- Versuche auf Ideen anderer aufzubauen - z.B. durch Kombination oder Verbesserung
Es macht Sinn, eine Brainstorming Session mit einem themenfremden
Warm-up zu beginnen (z.B. "Welche Verwendungsmöglichkeiten gibt es für eine alte Wärmflasche?").
Vorausgesetzt, man hat in einer früheren Phase bereits das Problem definiert, dann geht man wie folgt vor:
- Die Problembeschreibung noch einmal nennen und an die vier Brainstormingregeln erinnern.
- Zunächst notieren sich alle Teilnehmer ihre Ideen nur auf ein A4 Papier.
- Dann werden die Ideen auf große Blätter übertragen (z.B. Flipchart A0). Tipps:
- Die Ideen nummerieren.
- Mit zwei "Aufschreibern" geht's schneller.
- 2-3 Runden lang von jedem Teilnehmer nur eine Idee aufschreiben.
- Anschließend sollen die Teilnehmer weitere Ideen produzieren, indem sie auf den Ideen der anderen aufbauen.
- Wenn der Ideenstrom versiegt, sollten 30-40 Ideen vorhanden sein, in größeren Gruppen mehr.
In der Regel folgt nach dem Brainstorming eine Selektion oder Gruppierung der gefundenen Ideen.
Eine Variation von Brainstorming ist Brainwriting. Ideen werden von den Teilnehmern auf Zettel geschrieben und herumgereicht. Vorteile der Methode sind: Es geht sehr schnell und es gibt keine "lauten und leisen" Teilnehmer (es fällt somit le
Aufgenommen: Dec 07, 21:01