Wednesday, 2. May 2007Second Life als Collaboration Platform noch ungenügendTrackbacks
Trackback-URL für diesen Eintrag
Keine Trackbacks
Kommentare
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
Hallo, vielen Dank für den Hinweis auf meinen Artikel. Eine Kleinigkeit: Mein Vorname ist Matthias.
Hallo, nochmal ich. :-) Das Interaktionsradar für Second Life habe ich aktualisiert. Durch den benutzergenerierten Content ist es deutlich interaktiver geworden.
Ein schönes Wochenende Matthias Rückel
Das ist ein wichtiges Argument für Second Life an sich. Ich frage mich nur, in welchem "klassischen" Collaboration Setting die kreativen Möglichkeiten der Avatare (klicken und schieben, bauen und verändern, sprechen) tatsächlich zm Einsatz kommen könnten (außer es geht nicht gerade um das parallele, collaborative Erstellen von SL Strukturen, so wie wir es mit in-world momentum als Agentur täglich machen). Aber da war es wieder: Wir stehen am Anfang.
Stefan Weiß
Sie haben Recht. Wir stehen am Anfang. Bei den Anwendungszenarien ist der erste Schritt oft, das versucht wird bekanntes zu übertragen. Erst wenn ein neues Medium eine ausreichende Anzahl von Anwendern faszinieren kann werden wirklich neue Ansätze entwickelt. So wie keiner vorhergesehen hat, das die SMS der eigentliche Treiber für Mobiletelefone würde. Zum Beginn des Internets hätte auch keiner vermutet, daß es ein Wikipedia geben wird.
Die ersten Ideen gibt es ja schon. Second Life als Plattform um preiswert "Zeichentrickfilme" zu drehen.
Ich bin sicher, dass die 3D-Welten eines Tages auch den EInzug in eCollaboration und in die Geschäfts- und Arbeitswelt finden werden. Aber: Ob das Second Life sein wird, bleibt abzuwarten. Ich glaube es aufgrund der Erfahrungen mit anderen Newcomer-Technologien nicht. Und: Es wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen, bis die Internet-gestützte 3D-Technologie in den Fokus rückt. Im Augenblick sind ja viele Unternehmen noch nicht einmal oder bestenfalls nur vorsichtig bereit, die inzwischen etablierten eMeeting-Werkzeuge wie Webex, Centra oder Netviewer durchgängig zu etablieren. Sogar hier stehen wir noch am Anfang!
Hier einige Stiimmen von Führungskräften verschiedener Großunternehmer zum Thema Second Life: "Telefon und E-Mail, das reicht uns vollkommen, um Verwirrungen zu stiften." "Second LIfe? So ein Kinderkram kommt mir nicht ins Haus". "Wir haben andere Sorgen als hier eine technologisch unausgereifte Baustelle aufzumachen. Und das wird die nächsten Jahre so bleiben." "Wenn mir jemand beweist, dass ich die Zusammenarbeit in meinen Projekten besser organisieren kann, wenn ich Second Life einsetze, werde ich es tun. Aber ich wette 1000 Euro gegen einen Keks, dass das in den nächsten Jahren nicht der Fall sein wird." Das ist natürlich keine repräsentative Auswahl, zeigt aber doch, dass Second Life als Geschäftsanwendung derzeit weitgehend abgelehnt wird. Die Führungskräfte und Mitarbeiter in den Organisationen haben andere Sorgen. Daran ändern auch die aktuellen Aktivitäten einiger Unternehmen nichts. Die Herausforderung derzeit und auch in den nächsten Jahren ist es, die Kommunikation über Entfernungen, die in vielen Unternehmen Potential zur Effizienzsteigerung enthält, unter Verwendung robuster Technologien signifikant zu verbessern. 3D-Technologien werden hierzu noch für längere Zeit keine Rolle spielen. Meien Meinung zur Zukunft von Second Life: Wenn die 3D-Technoloigen irgendwann für die Geschäftswelt attraktiv werden, dann wird Second Live entweder durch die großen verdrängt werden - Pech für die Erfinder - oder es wird von einem großen aufgekauft werden - Glück für die Erfinder.
Nach meinen inzwischen sehr umfangreichen Erfahrungen würde ich (aktuell) für eine solche isolierte Businessanwendung auch nicht auf Second Life setzen.
Unabhängig davon gibt es eine Vielzahl von Einsatzsatzfeldern, für die Second Life zweifellos die aktuell beste Plattform ist.
Ich glaube Ihnen die Reaktion der Führungskräfte aufs Wort. Wir sind in einem frühen Stadium der Technologie Adoption, da versuchen sich im Moment nur Firmen die Innovation nicht nur in den Broschüren stehen haben und bereit sind zu Experimentieren. Da ist bei jeder neuen Technologie so, die Geschäftspotentiale und -modelle stehen noch nicht fest. Wer sicher sein will muß warten, bis andere es vorgemacht haben.
Bei der Geschwindigkeit der Entwicklung widerspreche ich Ihnen. Das normale eMeeting Tools nicht, wie auch von mir erhofft, eingesetzt werden liegt m. E. n. gerade an der abstrakten Handhabung und Konzeption. Hier bieten 3D-Oberflächen eine vollkommen andere Herangehensweise. Es gibt leider keine Quellen über globale E-Meetings, aber ich vermute mal, daß in Second Life schon jetzt mehr virtuelle Begegungen/Gespräche stattfinden als in den herkömmlichen Webkonferenzräumen. Das Second Life das Internet für offene virtuelle Trainings überholt hat, ist sehr schön an der vhs-Goslar sehen. Hier finden täglich Kurse in Echtzeit statt. Ich kenne keine offene Akademie im Internet, die das trotz des angeblichen Technologie Vorsprungs hinbekommt. So wie grafische Oberflächen wie Windows (mit ein bißchen Spielkram wie Icons) dem PC zum Durchbruch geholfen haben. So sicher werden 3D-Oberflächen der nächste Schritt sein. Gerade die Medienresonanz (gute wie schlechte) zeigt doch, daß hinter dem 3D-Konzept etwas steckt, daß die Menschen bewegt und berührt und Sie sich deshalb mit dem Möglichkeiten auseinander setzen. Hätten Sie es erwartet, daß Linden Lab es schafft innerhalb von 2 Monaten ein globales und kostenfreies Audiokonferenzsystem für 10 Millionen Nutzer bereit zu stellen? Die Webkonferenzanbieter haben aufgrund Ihrer Geschäftsmodelle in den letzten Jahren nichts ähnliches auf die Beine gestellt. Das einzige was es hier gibt ist Skype und auch keine echte Internettechnologie. Die beiden Beispiele zeigen die Geschwindigkeit und die Macht, die hinter dem Konzept 3D stehen. Und ob Second Life sich als globale Plattform wird die Zukunft zeigen, genau wie wir sehen werden, ob in 5 Jahren Firmen wie WebEx, Foroso, Centra oder Netviewer noch existieren. Die Diskussion über Anbieter als solche lenkt von dem eigentlichen Dimension der Veränderungen hab, die hier stattfindet. |
Blog abbonierenKategorienBoring stuffPowered by |