Auf silicon.de schreibt Dr. Katharina Grimme, die beim Dienstleister Ovum arbeitet, über den Trend nicht nur IT-Dienstleistung (Software-Entwicklung) sondern auch R&D Services (Produktentwicklung) nach aussen zu vergeben. Ob Unternehmen wirklich diesen wichtigen Teil des Innovatiosprozesses auslagern wollen oder sollen beantwortet sie so:
Das Produktspektrum der meisten Unternehmen rangiert meistens
zwischen Massenware und Einsteigerprodukten einerseits und hochwertigen
Produkten in geringen Stückzahlen andererseits. Massenware basiert
meistens auf älterer Technologie. In diesem Fall kann R&D ein
Kriterium sein, das nicht so entscheidend ist wie die Preisgestaltung,
die Konfiguration oder der Absatzkanal.
Ovum ist deswegen der Überzeugung, dass nicht alle Bereiche der
Entwicklung von strategischer Bedeutung sind und dass Unternehmen daher
in Betracht ziehen, die Entwicklung aus der Hand zu geben. Da gute
Ingenieure eher Mangelware sind, werden Unternehmen ihre R&D-Teams
lieber auf Aufträge konzentrieren wollen, die eine hohe Wertschöpfung
versprechen und nicht auf Trivialprodukte am Ende des Lebenszyklus.
Lesen Sie weiter auf silicon.de
Links:
>> R&D Services - ein jungfräulicher Markt?
Stefan Weiß, FUTURELAB Innovation und Stratgegie