Zusammen mit dem Anbieter NewsFutures hat die holländische Tageszeitung de Volkskrant einen politischen Prediction Market (Politieke Aandelenmarkt 2006 kurz PAM) aufgesetzt. Im November steht dort eine große Wahl an und das Blatt bietet nun seinen Lesern online die Möglichkeit virtuelle Aktien der Parteien und Ihrer Vorsitzendern zu kaufen. Gekauft wird mit echtem Geld und denjenigen, die auf die richtige Partei setzen winkt somit auch ein echter Erlös. Das für Trader wichtige Motto "buy low, sell high" heißt auf Holländisch "koop laag en verkoop hoog".
On
the PAM participants buy political shares that they think are
undervalued, and sell those that they think are overvalued, knowing
that the final, definitive value of the shares will be decided by the
outcome of the election. There are stocks for each candidate prime
minister, each party's vote share, and each coalition's chances of
forming the next cabinet. The market is in fact a large interactive
opinion poll about the election’s expected outcome, independent of
political preferences. The market will close when the new government
cabinet will stand with Queen Beatrix for the traditional photograph.
Für diesen Echt-Geld Markt brauchte die Zeitung eine Art Bösenlizenz. Zudem werden die Echtgeld-Konten von der KPMG überwacht.
Diese Initiative hat Vorteile für alle: Die Teilnehmer haben nicht nur
Spaß, sondern können ihr Wissen auch zu Geld machen. Die Zeitung erhöht
die Reichweite und die Kundenbindung auf Ihrem Onlineportal. Und mit
den virtuellen Aktienkursen der Partein läßt sich das Wahlergebnis
erstaunlich gut vorhersagen.
Links:
>> de Volkskrant: Politieke Aanderlenmarkt 2006
>> Prediction Markets Fever Sweeps Holland
FUTURETALKed:
>> crowdIQ: Prediction Markets 2.0
>> Prediction Markets bei GE
>> Prediction Markets im Innovationsprozess
>> Prediction Markets / Decision Markets - Kollektives Bauchwissen genutztasdf
Stefan Weiß, FUTURELAB - Die Innovationsspezialisten