Zusammen mit dem Anbieter NewsFutures hat die holländische Tageszeitung de Volkskrant einen politischen Prediction Market (Politieke Aandelenmarkt 2006 kurz PAM) aufgesetzt. Im November steht dort eine große Wahl an und das Blatt bietet nun seinen Lesern online die Möglichkeit virtuelle Aktien der Parteien und Ihrer Vorsitzendern zu kaufen. Gekauft wird mit echtem Geld und denjenigen, die auf die richtige Partei setzen winkt somit auch ein echter Erlös. Das für Trader wichtige Motto "buy low, sell high" heißt auf Holländisch "koop laag en verkoop hoog".
Michael Schrage schreibt in strategy+business über Open Innovation und Co-creation. Dabei nennt er Beispiele von Cisco, Procter & Gamble und Investmentbanken. Im Mittelpunkt des Artikels stehen Tools, mit denen Kunden in den Innovationsprozess eingebunden werden können.
Involving customers in the innovation process can add value to new product designs.
Die amerikanische Site crowdIQ bietet als einer der ersten die Möglichkeit, dass jedermann sich seine eigenen Prediction Markets eröffnen kann. Zu einem beliebigen Thema. Vor allem zum Spaß.
Der Spielspaß, der dabei entsteht, ist dem Wetten nicht unähnlich, jedoch kommen taktische und strategische Erwägungen hinzu, was eher zu einem "Game of Skill" macht.
Auch General Electric setzt im Idea Management auf Prediction Markets. In diesen Börsen können die Mitarbeiter auf den Erfolg einzelner Innovationsideen setzen. Wie das aussieht und wie das bei GE gehandhabt wird, kann man sich im Blog des Plattformanbieters Consensuspoint ansehen.