"Wir haben im vergangenen Jahr gelernt, sogar Fehler zu feiern - wenn auch anders als Erfolge. Umwege erhöhen die Ortskenntnis" Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender von Tchibo (
aufgelesen im aktuellen Manager Magazin)
Um aus Fehlern lernen zu können, darf man diese nicht verschweigen, sondern analysieren. Siehe "
Kein Problem ist ein Problem". In dem Zeit-Artikel "
Gut gemeint ist schlecht erfunden" wird sogar behauptet
85 bis 95 Prozent aller Entwicklungen gelangen nie zur Marktreife. „Erfolg ist die Ausnahme, Scheitern die Regel“
Darin wirbt Technikhistoriker Reinhold Bauer für eine intensivere
Misserfolgsforschung. Man müsse sich davon befreien, dass "der Begriff
Innovation ... in der Regel gedankenlos mit Erfolg gleichgesetzt
[wird]". Die Übertragbarkeit von
failed innovations setzt er aber selbst eher gering an. Denn "selbst wenn technische Probleme gemeistert, soziale und kulturelle
Bedürfnisse berücksichtigt werden, kann eine Innovation noch scheitern
– weil sie zum falschen Zeitpunkt kommt." Und ein paar Jahre wird die gleiche Produktidee dann zum Erfolg.
Das hofft derzeit wohl auch Arcor. Sie wollen nämlich in Kürze
Bildtelefone in deutschen Haushalten etablieren.
Ein Nutzen von Wissensmanagement ist das Vermeiden von teuren Fehlern. Vor allem dann, wenn diese schon einmal gemacht worden sind. Der erste Schritt ist, dass man akzeptiert, dass Fehler und Pannen passieren. Der zweite und entscheidende Schritt ist, das
Aufgenommen: Jun 27, 10:12