Im Law-Blog kann man nachlesen, was eigentlich klar sein sollte: Auch Blogs und vor allem Podcasts haben sich an das Gesetz zu halten. Das ist aber nicht immer ganz leicht. Wer es also inzwischen geschafft hat, seine Webseiten einigermaßen abmahnsicher zu gestalten, der sollte sich noch einmal informieren, was alles auf einen zukommt, wenn man zusätzlich ein Blog oder gar Postcasts in die Corporate Communication aufnimmt.
Insbesondere sollte man sich folgendes vergegenwärtigen:
- Weblogs und Podcasts sind Mediendienste im Sinne des Mediendienste-Staatsvertrages.
- Insbesondere Corporate Weblogs und Podcasts werden darüber hinaus
in aller Regel journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote sein
- Für diese Medien gelten daher besondere Anforderungen: erweiterte
Impressumspflicht, Pflicht zur Gegendarstellung, Trennung von Nachricht
und Kommentar, Trennung von Redaktion und Werbung etc.
- Aus diesem Status folgen aber auch die „üblichen“ presserechtlichen
Privilegien, insbesondere die Haftungserleichterung bei „objektiv“
falschen Berichten aber Wahrnehmung berechtigter Interessen und Wahrung
der journalistischen Sorgfalt
Die zum
Artikel dazu gehörige
Präsentation ist durchaus lesenswert.
FUTURETALKed:
>> Podcasts brauchen ein Sound-Logo
>> Blogs are good for sense-making, wikis for collaboration, Flickr for presence sharing etc
Links:
>> Law-Blog: Checkliste für Webseiten
>> Law-Blog: Rechtsrahmen von Corporate Weblogs und Podcasts - reloaded
FUTURELAB unterstützt Sie bei der Planung, Einrichtung und Umsetzung von Weblogs und Wikis. Sowohl im Einsatz für Knowledge Management und Projektmanagement, als auch im Einsatz für die Unternehmenskommunikation.
Stefan Weiß, FUTURELAB
Blogs haben es unter die TOP 10 Buzzwords des Managements geschafft. Obwohl - oder vielleicht gerade weil - viele Strategen und Marketeers "die dunkle Seite" der Blogs fürchten und noch nicht so recht wissen, wie sie Blogs für ihr Unternehmen
Aufgenommen: Jan 17, 12:34