Zwischen der Höhe der Investitionen für Forschung und Entwicklung (F&E) und dem Unternehmenserfolg besteht kein nachweisbarer direkter Zusammenhang. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt die aktuelle globale Innovationsstudie der Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton. Die Aussagen der Untersuchung stehen damit im Gegensatz zur bislang herrschenden These, dass ein größeres F&E-Budget automatisch zu einer besseren Performance des Unternehmens führe.
Die Studie ergab folgende Erkenntnisse:
- Viel hilft nicht viel - aber Geiz rächt sich
- Erfolg von Innovation steht und fällt mit der Qualität der Prozesse
- Schwellenländer holen rapide auf
Die klare Botschaft der Berater: Es gibt keinen Königsweg zu nachhaltigem Innovationserfolg. "Performance lässt sich nicht
erkaufen", so Dr. Thomas Goldbrunner, Principal. "Es ist viel
wichtiger, dass man intelligent investiert, als wie viel man
investiert."
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Ein Punkt, den die Studie scheinbar nicht untersucht hat (es geht zumindest nicht aus der Pressemeldung hervor) ist der Einfluss von Strategie, Unternehmensstruktur und Betriebsklima auf den Innovationserfolg. Vielleicht sind das aber Faktor, der in die "Qualität der Prozesse" eingeflossen ist.
In diesem Zusammenhang sei erneut das Buch "Making Innovation Work" empfohlen.
Stefan Weiß, FUTURELAB